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Tunnelportale


Bilder der Strecke: 95002 (Abgebaut / RBK + SETG, KBS 248c)

1 Tunnel (35 Meter)Hängender-Stein 

Berchtesgaden Hbf - Landesgrenze (- Salzburg/Österreich)

Hängender-Stein-Tunnel  [BGL]  (BY)
Wird auch Hangendenstein-Tunnel genannt

Südportal des Hängenden-Stein-Tunnels (Archiv: Aktionsgemeinschaft Rote Elektrische, Salzburg)

Länge:
35 Meter

Streckenteil:
Berchtesgaden Hbf - Landesgrenze

Lfd-Nr, Direktion:
3033, RBK-001

Seite/Quadrant:
113 B
117 C2 Ohne Name / Länge

bei km:
12,5

Nordportal des Hängenden-Stein-Tunnels (Ausschnitt aus historischen Film)
Südportal, vom Bahnhof Berchtesgaden Hbf
(Ausschnitt aus historischer Postkarte)
Um 1960
abgetragen
Nordportal, vom ehemaligen Bahnhof St. Leonhard/Österreich
(Ausschnitt aus historischen Film)

Geschichte:

RBK: Ehem. Königlich Bayrische Staatsbahn, Lokalbahn Bad Reichenhall - Berchtesgaden - Grenze

SETG: Salzburger Eisenbahn- und Tramway-Gesellschaft, Salzburg - St. Leonhard - Grenze

Die beiden Gesellschaften führten bei diesen Strecken einen durchgehenden, elektrischen Gemeinschaftsbetrieb durch, die Fahrzeuge wurden dabei bis 1942 mit 1.000 Volt Gleichstrom betrieben. Dann wurde der Streckenteil zwischen Berchtesgaden und St. Leonhard wegen dem geplanten und begonnenen Bau einer zweigleisigen Hauptbahn zwischen Berchtesgaden und Salzburg im 2. Weltkrieg (1939 - 1945) stillgelegt. Auf dem Reststück erfolgte dann ein Wechselstrombetrieb bis etwa 1953, danach wurde auch der Streckenteil zwischen St. Leonhard und Salzburg stillgelegt.
 
Rote Elektrische

Als »Rote Elektrische« wurde die elektrisch geführte Bahn von Salzburg Hauptbahnhof in Richtung Süden über Mirabellplatz, Platzl, Äußerer Stein, Nonntal, Hellbrunn, Anif und weiter bis zur Staatsgrenze beim Hangenden Stein (Untersberg), sowie vom Hauptbahnhof über Äußerer Stein nach Parsch zur Talstation der Gaisbergbahn und in Richtung Norden ebenfalls vom Hauptbahnhof ausgehend über Bergheim, Oberndorf nach Lamprechtshausen bezeichnet. Nach Einstellung der Gelben Elektrischen verblieb die Rote Elektrische noch bis 1953 als Straßenbahn im Salzburger Stadtbild. Sie wurde wesentlich auf Betreiben der amerikanischen Besatzungsmacht eingestellt, die den O-Bus als fortschrittlicher und im fließenden Verkehr als mobiler betrachtete.

Grüne Elektrische

Als »Grüne Elektrische« war das bayerische Gegenstück zur Salzburger »Roten Elektrischen« bekannt. Die Grüne verkehrte von Berchtesgaden bis zum Grenzübergang Hangender Stein und weiter auf den Gleisen der Roten Elektrischen bis zum Salzburger Hauptbahnhof. Die Fahrzeuge der Grünen waren baugleich mit denen der Roten, nur gehörten sie nicht der SETG (Salzburger Eisenbahn und Tramway Gesellschaft), sondern den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen (K.Bay.Sts.B) - der Betrieb auf der Grünen Elektrischen war demnach eine Kooperation von K.Bay.Sts.B und SETG.
Quelle: Wikipedia - Straßenbahn Salzburg
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Landkarte:

Berchtesgaden Hbf - Landesgrenze (- Salzburg/Österreich)

Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958

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