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Tunnelportale


Bilder der Strecke: 2200 (KBS 385, 425 / KBS 218, 234)

2 Tunnel (1.346 Meter)Lengerich alt  Lengerich (West) 

(Wanne-Eickel - Recklinghausen - Haltern/Westfalen - Dülmen - Münster/Westfalen -) Lengerich/Westfalen - Osnabrück
(- Bohmte - Bremen - Hamburg) (Rollbahn)

Alter Lengericher Tunnel  [ST]  (NW)

Südwestportal des Alten Lengericher Tunnels (Foto: VSO)

Länge:
765 Meter

Streckenteil:
Lengerich/Westfalen - Osnabrück

Lfd-Nr, Direktion:


Seite/Quadrant:
38 B Nicht eingezeichnet
40 B2 Nicht eingezeichnet

bei km:
100,4

Nordostportal des Alten Lengericher Tunnels (Foto: VSO)
Südwestportal, vom Bahnhof Münster (August 2004)
(Foto: VSO)
Wurde durch Streckenverlegung
in den 30er Jahren überflüssig
 
Nordostportal, vom Bahnhof Osnabrück (August 2004)
(Foto: VSO)
 
Die beiden Tunnelanlagen liegen etwa 30 Meter voneinander entfernt

Lengericher (West-)Tunnel  [ST]  (NW)

Südwestportal des Lengericher (West-)Tunnels (Foto: Joachim Pientok)

Länge:
581 Meter

Streckenteil:
Lengerich/Westfalen - Osnabrück

Lfd-Nr, Direktion:
30, Esn-020

Seite/Quadrant:
38 B
40 B2

bei km:
100,6

Nordostportal des Lengericher (West-)Tunnels (Foto: VSO)
Südwestportal, vom Bahnhof Lengerich/Westfalen
(August 2003) (Foto: Joachim Pientok)
Durch den vorhandenen Neubau
erfolgte die Streckenverlegung
Nordostportal, vom Bahnhof Natrup-Hagen (August 2004)
(Foto: VSO)

Geschichte:

Nach dem 1. Weltkrieg plante die Deutsche Reichsbahn, die Strecke Münster - Osnabrück viergleisig auszubauen. Der Erwerb des Grund und Bodens war im Wesentlichen schon abgeschlossen. Auch war schon mit den ersten Arbeiten begonnen, unter anderem mit dem Bau einer zweiten Tunnelröhre für den Lengericher (West-)Tunnel. Der alte Tunnel sollte laut Planung weiter in Betrieb bleiben.

Die Weltwirtschaftskrise, die Anfang der 1930er Jahr das Land lähmte, brachte das Projekt dann zum Erliegen. Da der neue Lengericher Tunnel fertig war, wurde dieser wegen der besseren Linienführung an die vorhandene Trasse angeschlossen und in Betrieb genommen. Der alte Lengericher Tunnel stand bis zum 2. Weltkrieg nutzlos herum, er war dann eine Zeit lang eine unterirdische Waffenfabrik. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der alte Lengericher Tunnel zivil genutzt. Kurzzeitig war im Tunnel eine Champignonzucht, die das gute Klima im Innern nutzte, danach diente der Tunnel als einem Waffenhändler als Schießstand. Heute steht der alte Lengericher Tunnel unter Denkmalschutz.

Vom viergleisigen Ausbau sind direkt nördlich des Tunnels bis etwa zur Ortschaft Hasbergen noch bereits verbreiterte Bahndämme und Wegüberführungen sichtbar. Dort war der Ausbau der Strecke schon relativ weit fortgeschritten.
Quelle: Wikipedia, Lengericher Tunnel
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Landkarte:

(Wanne-Eickel - Recklinghausen - Haltern/Westfalen - Dülmen - Münster/Westfalen -) Lengerich/Westfalen - Osnabrück (- Bohmte - Bremen - Hamburg) (Rollbahn)

Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958
Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958

Hinweis:

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