Springt zur Strecke 1810: (Northein (Hannover) - Wulften - Herzberg/Harz - Scharzfeld/Südharz -) Walkenried - Ellrich (- Nordhausen) (Südharzstrecke / Südharzbahn) [Streckenübersicht]  [Impressum] [Sitemap] [Bilder] [Geschichte] [Landkarte] [Fenster schließen] Springt zur Strecke 1903: (Braunschweig-Nordkurve - BS-Nord - BS Celler Straße -) BS-West - BS-Gabelung (- BS-Rangierbahnhof)

Tunnelportale


Bilder der Strecke: 1901 (KBS 353 / KBS 206)

1 Tunnel (93 Meter)Okerbrücke 

Braunschweig Hbf - Leiferde (b. Braunschweig) (- Wolfenbüttel - Börßum - Vienenburg - Bad Harzburg)

Tunnel Okerbrücke  [BS]  (NI)

Nordportal des Tunnels Oberbrücke (Foto: Joachim Pientok)

Länge:
93 Meter

Streckenteil:
Braunschweig Hbf - Leiferde (b. Braunschweig)

Lfd-Nr, Direktion:
595, Han-011

Seite/Quadrant:
131 B Nicht eingezeichnet
135 D2 Nicht eingezeichnet

bei km:
2,2

Südportal des Tunnels Oberbrücke (Foto: Carsten Hölscher)
Nordportal, vom Hauptbahnhof Braunschweig
(Oktober 2007) (Foto: Joachim Pientok)
Ansicht von oben
bei Google Maps
Südportal, von Anschlußstelle Rüningen (März 2007)
(Foto: Carsten Hölscher)

Geschichte: (Ein Klick ins Bild öffnet ein größeres Bild)

Nordansicht der tunnelartigen Unterführung Theodor-Heuss-Straße (Foto: Martin Ganßloser)  
Nordansicht der tunnelartigen Unterführung
(Foto: Martin Ganßloser, Mai 2009)
 
Die Strecke 1901 führte bis 1960 nicht zum heutigen Hauptbahnhof Braunschweig, sondern zum Kopfbahnhof Braunschweig, wie hier zu erkennen ist. Das erste, im Jahr 1838 errichtete Gebäude war zwar als Durchgangsbahnhof konzipiert, die Strecken endeten aber vor der Braunschweiger Altstadt und waren durch Drehscheiben verbunden, um die eingefahrenden Lokomotiven umsetzen zu können. Diese Anlage existierte nur wenige Jahre und wurde wegen des stark angewachsenen Verkehrsaufkommens schon 1843 beseitigt, um Platz für den 1845 erstellten Neubau zu machen. Dieser Bau war im Gegensatz zum ersten Bahnhofsgebäude als Kopfbahnhof konzipiert und im klassizistischen Stil gehalten.

  Südansicht der tunnelartigen Unterführung Theodor-Heuss-Straße (Foto: Martin Ganßloser)
  Südansicht der tunnelartigen Unterführung
(Foto: Martin Ganßloser, Mai 2009)
Neben einer Halle, in die mehrere Gleise hineinführten, gab es einen zur Stadt hin orientierten Kopfbau, dessen Fassade sich mit ihrem Triumphbogen-Motiv an das Berliner Stadtschlosses anlehnt. Dieser Kopfbau fungierte allerdings nicht als Gleishalle, sondern enthielt den Restaurations-Bereich nebst Wartesälen. Der Zugang zu den Gleisen erfolgte von den Flankenseiten des Hallengebäudes, wobei zwischen der Abfahrts- und der Ankunftsseite unterschieden wurde.

Auch dieser Neubau erwies sich schon bald dem steigenden Verkehrsaufkommen des beginnenden Industriezeitalters nicht mehr gewachsen, so dass die Gleishalle mehrfach erweitert werden musste. Das Bahnhofsgebäude selber wurde dabei aber kaum verändert. Am Ende des 19. Jahrhunderts erhöhte man die Zahl der Gleise in der Bahnhofshalle. Letztendlich genügte auch die Bahnhofshalle nicht mehr den Anforderungen, und die Bahnsteige wurden nach draußen verlegt. Die Bahnhofshalle wurde zum Wartesaal.

Bereits 1870 bestanden Pläne, den Bahnhof in Braunschweig an den heutigen Berliner Platz zu verlegen. Wegen des Krieges geriet der Plan jedoch erst spät zur Ausführung. Der alte Kopfbahnhof genügte gerade im Fracht- und Postverkehr nicht mehr den Anforderungen. Auch die Kopfform und das damit einhergehende zeitraubende Wechseln der Lokomotiven war nicht mehr zeitgemäß. Daher wurde im Südosten der Stadt ein neuer Durchgangsbahnhof geschaffen. Der neue Braunschweiger Hauptbahnhof wurde am 1. Oktober 1960 eingeweiht. Damit hatte der "Alte Bahnhof" ausgedient und stellte seinen Betrieb ein.

Einige Gleise blieben jedoch liegen, so dass für die Theodor-Heuss-Straße eine tunnelartige Unterführung gebaut wurde, damit die Gleisanschlüsse, die sich dort befanden, noch erreicht werden konnten, wie auf der Webseite von Heiko Krause zu sehen ist. Die Strecke von Bad Harzburg wurde gemeinsam mit der von Bad Salzgitter kommenden Bahn unter den Strecken aus Hannover und Hildesheim sowie den Güterzuggleisen von Groß Gleidingen zum Rangierbahnhof hindurchgeführt.
Quelle: Wikipedia, Braunschweiger Bahnhof
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Landkarte:

Braunschweig Hbf - Leiferde (b. Braunschweig) (- Wolfenbüttel - Börßum - Vienenburg - Bad Harzburg)

Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958

Hinweis:

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